I. Deutsches Schulwesen in
Peru in seinen Anfängen
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1871 |
Die deutsche Kolonie bildet
unter dem Vorsitz von Manuel Pardo, dem späteren
Präsidenten der Republik Peru, einen Schulverein
zum Zweck der Gründung einer Schule, die
einem deutschen humanistischen Gymnasium entsprechen
soll. Fünf Gymnasiallehrer werden aus Deutschland
verpflichtet. |
1872 |
Am 1. April wird die Schule
unter dem Namen "Instituto de Lima"
mit 60 Schülern eröffnet. Sie gewinnt
bald einen ausgezeichneten Ruf. |
1873 |
1. Januar findet die Grundsteinlegung
für das neue Schulgebäude in der Alameda
Grau unter persönlicher Teilnahme des Präsidenten
der Republik statt. Vom peruanischen Staat gefördert,
gelangte die Schule bald zu großem Ansehen
im Lande. Der deutschen und lateinischen (!) Sprache
wird ein bedeutender Platz eingeräumt. |
1879 |
Der peruanisch-chilenische
Krieg (1879-1883) setzt der hoffnungsvollen Entwicklung
ein jähes Ende, noch ehe das neue Schulgebäude
bezogen wird. |
1889 |
Die Kriegsnot ist allmählich
behoben. Es entsteht wieder ein Schulverein. Die
Leitung der Schule liegt weiterhin in den Händen
eines deutschen Direktors, auch wenn immer weniger
auf Deutsch unterrichtet wird. Die peruanischen
Lehrpläne dominieren. |
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