Unsere Geschichte
   
  I. Deutsches Schulwesen in Peru in seinen Anfängen
1871 - 1889
II. Neubeginn am Anfang des 20. Jahrhunderts
1910 - 1942
  Ill. Dritter Neubeginn: Nachkriegsjahre
1952 - 1957
  IV. Entstenung der Schule"AvH" an der Av. Benavides
1958 - 1968
  V. Einschneidende Schulreformen
1970 - 2005

I. Deutsches Schulwesen in Peru in seinen Anfängen

 
1871
Die deutsche Kolonie bildet unter dem Vorsitz von Manuel Pardo, dem späteren Präsidenten der Republik Peru, einen Schulverein zum Zweck der Gründung einer Schule, die einem deutschen humanistischen Gymnasium entsprechen soll. Fünf Gymnasiallehrer werden aus Deutschland verpflichtet.
1872
Am 1. April wird die Schule unter dem Namen "Instituto de Lima" mit 60 Schülern eröffnet. Sie gewinnt bald einen ausgezeichneten Ruf.
1873
1. Januar findet die Grundsteinlegung für das neue Schulgebäude in der Alameda Grau unter persönlicher Teilnahme des Präsidenten der Republik statt. Vom peruanischen Staat gefördert, gelangte die Schule bald zu großem Ansehen im Lande. Der deutschen und lateinischen (!) Sprache wird ein bedeutender Platz eingeräumt.
1879
Der peruanisch-chilenische Krieg (1879-1883) setzt der hoffnungsvollen Entwicklung ein jähes Ende, noch ehe das neue Schulgebäude bezogen wird.
1889
Die Kriegsnot ist allmählich behoben. Es entsteht wieder ein Schulverein. Die Leitung der Schule liegt weiterhin in den Händen eines deutschen Direktors, auch wenn immer weniger auf Deutsch unterrichtet wird. Die peruanischen Lehrpläne dominieren.