Deutsch als Fremdsprache in der Humboldt-Schule |
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In der Humboldt-Schule vermitteln wir Deutsch als Fremdsprache vom Kindergarten bis zur peruanischen „Promoción“.
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Im Kindergarten erwerben unsere jungen SchülerInnen die deutsche Sprache schon vom ersten Tag an spielerisch mit Spaß und Freude, durch eine ganz natürliche Art, die Immersionsmethode, mit einer Vielfalt von Aktivitäten innerhalb der Gruppen, die auch die deutsche Kultur erleben lassen. Unser Ziel am Ende der beiden Kindergartenjahre ist ein breites passives Verständnis der deutschen Sprache. Außerdem sollen sich unsere muttersprachig-spanischen SchülerInnen dadurch aktiv mit kurzen Sätzen sowie einer guten Artikulation und Aussprache in der deutschen Sprache äußern können. Von unseren muttersprachig-deutschen SchülerInnen erwarten wir einen altersentsprechenden Wortschatz und Redefluss (gute Artikulation und Aussprache) wie auch grammatikalisch richtig strukturierte Sätze, mit denen sie ihre Gefühle, Meinungen und Wünsche äußern können. Diese Vorkenntnisse der deutschen Sprache sollen unseren KindergartenschülerInnen einen leichteren Übergang in den Fachunterricht der Grundschule ermöglichen.
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Das erste Jahr in der Humboldt-Schule ist von der spanischen Alphabetisierung geprägt. Deutsch wird während fünf Wochenstunden nur mündlich unterrichtet, und gelegentlich wird mit den Kindern spielerisch auf Deutsch Kopfrechnen geübt. Lieder und Reime unterstützen das Lernen und die Kinder bearbeiten Arbeitsaufträge in kleinen Gruppen mit Freude und Lust. Am Anfang der zweiten Klasse führen wir die neuen Laute ein, am Ende beginnen wir mit der Lehrbucharbeit in Deutsch („Das neue Deutschmobil“).
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Von der dritten bis zur sechsten Klasse haben unsere SchülerInnen sechs Wochenstunden Deutsch als Fremdsprache; ab der ersten Sekundaria fünf Wochenstunden. Die Arbeit erfolgt weiterhin mit dem Deutschmobil (2 und 3) sowie dem Wörterbuch PONS Studienausgabe deutsch-spanisch und spanisch-deutsch. Am Ende der sechsten Klasse führen wir seit 2009 die zentrale Deutschprüfung (ZDP oder Minisprachdiplom genannt) durch. Damit weisen die SchülerInnen Deutschkenntnisse auf dem Niveau A2 nach. Mit dem Ende der zweiten Sekundaria ist ein erster Durchlauf durch die wesentlichen Kapitel der deutschen Grammatik abgeschlossen. Neben der Lehrbucharbeit lernen die SchülerInnen ab der Klasse 5 auch Ganzschriften, Podcasts und gelegentlich deutschsprachige Filme kennen. |
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Mit dem Wechsel nach Humboldt II, in der III. Sekundaria, erhalten die SchülerInnen ein neues Lehrwerk (seit 2010 „Mittelpunkt B2 und C1“). Im zweiten Halbjahr der III. Sekundaria erfolgt dann die DSD I Prüfung, deren erfolgreicher Abschluss Deutschkenntnisse auf dem B1-Niveau bescheinigt. Des Weiteren werden verschiedene Grammatikkapitel vertieft, und mit der Bearbeitung verschiedener Sachthemen von allgemeinem Interesse beginnt die Vorbereitung auf die Prüfungen des Deutschen Sprachdiploms der Stufe 2. Bis zur fünften Sekundaria wird das Lehrprogramm kontinuierlich auch durch Ganzschriften-Lektüren ergänzt und in Projektunterrichts-Phasen wird nach Möglichkeit das eigenverantwortliche Arbeiten der SchülerInnen gefördert.
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Derzeit legen unsere SchülerInnen in der zweiten Hälfte der fünften Sekundaria das Deutsche Sprachdiplom der zweiten Stufe ab, womit ihnen Kenntnisse auf dem B2 und/oder dem C1 Niveau bescheinigt werden. Durch die Ausstellung des Sprachdiploms I wird bescheinigt, dass sie über Grundkenntnisse in der deutschen Sprache verfügen, die sie zur Aufnahme in ein Studienkolleg der Bundesrepublik Deutschland berechtigen. Das Sprachdiplom II gilt schließlich als Nachweis der für ein Studium an einer deutschen Hochschule erforderlichen Sprachkenntnisse. Die Absolventen können also an einer deutschen Hochschule studieren, ohne an einem Studienkolleg noch Deutschkurse besuchen zu müssen.
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