Finanzierung des Studiums:
Leider gibt es in der Regel keine bzw. nur sehr wenige Stipendien für Studienanfänger!
Die Studienstiftung des Deutschen Volkes vergibt für besonders begabte Studierende Stipendien, die man aber nicht selbst beantragen kann, sondern die über die Schule vergeben werden.
Das Studium an deutschen öffentlichen Hochschulen ist dafür jedoch zur Zeit noch frei von hohen Gebühren. Die Kosten für das Studium werden von den jeweiligen Landesregierungen getragen. Allerdings beabsichtigen zunächst die Länder Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern die Einführung von Studiengebühren. Die Landesregierungen von Sachsen, Thüringen, dem Saarland oder Hamburg haben sich z.B. vorläufig gegen die Einführung von Gebühren entschieden. Von den Studenten und ihren Eltern wird erwartet, dass sie die Kosten für die Lebenshaltung selber tragen: Miete, Verpflegung, Bücher, studentische Krankenversicherung. Je nach Studienort muss man mit 550 Euro (z.B. Leipzig) bis 750 Euro (München) rechnen: erheblich hängen die Kosten von den Wohnmöglichkeiten ab: es gibt günstige Studentenwohnheime, allerdings mit begrenzten Plätzen (die Bewerbung erfolgt bei der Hochschule im Rahmen der Studienplatzbewerbung); alternativ bietet es sich an, eine Wohnung mit anderen Studenten zu teilen (WG), was in deutschen Universitätsstädten üblich und häufig der Fall ist:
Die ersten Tage kann man z.B. in einer Jugendherberge wohnen und dann über den Kontakt mit den anderen Studenten recht schnell eine Unterkunft finden.
Gegebenenfalls hilfreich kann der Kontakt mit einer Mitwohnzentrale sein.
Deutsche Studenten können eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaFöG) beantragen. Sobald man die Einschreibung an der Universität vorgenommen hat, sollte man die Förderung, die abhängig vom Einkommen der Eltern ist, sofort beantragen (also eventuell Einkommensnachweise der in Peru arbeitenden Eltern bereits vor der Einreise vom Arbeitgeber bestätigen lassen und die Umrechnung in Euro beglaubigen lassen). Informationen: