Maria Alejandra García, V.1, im Schüleraustausch in Deutschland

Knäckebrot schmeckt sehr gut, wie auch das ganze Brotsortiment in Deutschland

"Alfajores“ heißt das Backwerk, das direkt aus Südamerika kommt. Mitgebracht hat es Maria Alejandra Garcia Ampuero, genannt Alejandra oder kurz "Ale“. Anfang des Jahres hat die 16-jährige Peruanerin dem Sommer auf der heimatlichen Südhalbkugel ade gesagt und ist nach Deutschland geflogen. Seit einigen Wochen lebt sie bei den Eichwalds in Sassnitz. Dass die Schülerin hier nur zu Gast ist, merkt man nicht. Noch nicht einmal die "ständigen“ Familienmitglieder. "Das ist, als hätte ich eine große Schwester bekommen“, sagt Lena.

Ein neues Wort hat sie in Sassnitz auch schon gelernt: "Knäckebrot“. Eines der schwersten Fremdwörter überhaupt wie Alejandra findet. Das Trockenbrot, das es bezeichnet, kannte sie aus ihrer Heimat ebenso wenig – und ist ganz entzückt. "Es schmeckt sehr gut, wie auch das ganze Brot hier in Deutschland.“ Wenn sie vom deutschen Kuchen spricht, beginnt sie zu schwärmen. Überhaupt kann sie sich für die deutschen Süßigkeiten begeistern. So leckere Schokolade wie hier habe sie in Peru noch nicht gegessen. "Dort ist sie auch gut, aber anders, es gibt mehr Sorten mit Nüssen und Milch.“

Ostsee-Zeitung, 31. Januar 2018,

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